Pandemievertrag offenbar vorerst gescheitert – aber leider keine Entwarnung!

Der Pandemievertrag – neben der Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften – der zweite Teil der umfassenden WHO-Reform, hätte in den nächsten Tagen beschlossen werden sollen. Ende Mai sollte der Vertrag bei der Weltgesundheitsversammlung mit Zwei-Drittel-Mehrheit angenommen werden. Die Änderungen der IHR hätten dagegen nur eine einfache Mehrheit gebraucht.

Allerdings hätten dazu die Verhandlungen in der aktuellen Runde bis letzten Freitagabend abgeschlossen sein müssen - doch es konnte kein Durchbruch erzielt werden. So berichte u.a. die deutsche Presseagentur.

Laut Berichten der Agenturen dürfte es der globale Süden gewesen sein, der die Verhandlungen wohl hat scheitern hat. Denn der Entwurf hätte „die Versorgung der Schwächsten nicht gewährleistet“. Dabei ging es um die Frage nach Impfstoffen – ohne dass die Pharmaindustrie dabei Gewinne macht.

Der Grund dürften also nicht die weitreichenden Bedenken von Kritikern aus der ganzen Welt gewesen sein. Dennoch gibt sich WHO-Chef Tedros weiter optimistisch und freut sich über die „Entschlossenheit“ mit der alle Länder arbeiten wollen.

Die WHO-Versammlung beginnt am 27. Mai – also in knapp zwei Wochen.

Diplomaten gehen davon aus, dass Der WHO-Pandemievertrag für dieses Jahr gescheitert sein dürfte.

Quelle:
https://tkp.at/2024/05/11/pandemievertrag-vorerst-offenbar-gescheitert/


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
Das Buch ist erschienen beim Massel Verlag [LINK]
Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025