WHO testet Pandemie-Strategiespiel: Ebola-Ausbruch simuliert

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat kürzlich ein sogenanntes "Pandemie-Strategiespiel" durchgeführt. Dieses sollte testen, wie schnell Regierungen neu auftretende Gesundheitsgefahren erkennen, melden und darauf reagieren können.

Der Kern der Übung wird als harmlos dargestellt: Vorsorge. Doch letztendlich proben weltweite Behörden die Mechanismen des Notstandsmanagements, bevor die nächste Krise eintritt. Ein Vorgehen, das stark an die Abläufe vor der sogenannten "Corona-Pandemie" erinnert. Im Mittelpunkt der Übung stand die "7-1-7"-Doktrin der WHO: Einen Ausbruch innerhalb von sieben Tagen erkennen, die Behörden innerhalb eines Tages benachrichtigen und innerhalb von sieben weiteren Tagen eine Reaktion einleiten.

Dazu schreibt die US-Journalistin Natalie Winters: "Theoretisch klingt das effizient. In der Praxis werden jedoch international definierte Zeitpläne und Reaktionsstrukturen in nationale Entscheidungsprozesse integriert."

Die WHO erklärt dazu auf ihrer Website: "Um diese Ziele zu erreichen, ist koordiniertes Handeln in den Bereichen Überwachung, Labore, Notfallmaßnahmen, Risikokommunikation und Führung erforderlich. Das vom Center for Advanced Preparedness and Threat Response Simulation (CAPTRS) in Zusammenarbeit mit der 7-1-7 Alliance und der Abteilung für Notfallvorsorge der WHO entwickelte Planspiel setzt das 7-1-7-Ziel in eine praxisnahe Erfahrung um, um zu testen, wie diese Koordination unter Druck funktioniert."

Am 23. Februar 2026 lud die WHO deshalb zu einer internen Testphase ein. Die Sitzung mit Mitarbeitern, die mit dem 7-1-7-Rahmenwerk vertraut sind, diente dazu, das Planspiel vor dem geplanten breiteren Stresstest auf Länderebene, der im Laufe des Jahres stattfinden wird, auf Herz und Nieren zu prüfen. Die gewählte Krise: Ebola.

Das Simulationsszenario sei also alles andere als harmlos gewesen, betont Winters. Die Teilnehmer hätten einen Ausbruch des Sudan-Ebola-Virus durchgespielt – eines der tödlichsten Krankheitserreger der Welt.

Das Szenario konzentrierte sich auf einen Ausbruch in Uganda und konfrontierte die Teilnehmer mit realen Herausforderungen wie verzögerter Fallerkennung, Meldeproblemen und operativen Einschränkungen.

"Verzögerte Fallerkennung, Meldeprobleme, operative Einschränkungen – genau diese Argumente wurden während der COVID-19-"Pandemie" genutzt, um die Macht zu zentralisieren, abweichende Meinungen zu unterdrücken, Notstandsmaßnahmen im Eilverfahren durchzusetzen und Regierungen zu einheitlichem Handeln zu drängen. Nun werden diese Reibungspunkte in einer strukturierten globalen Übung modelliert und optimiert", konstatiert Winters.

Die Journalistin erinnert in diesem Rahmen daran, dass auch kurz vor der Corona-Hysterie "Pandemie-Übungen" wie das Event 201 organisiert wurden. Diese wurde vom Johns Hopkins Center for Health Security zusammen mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF) und der Bill Gates-Stiftung organisiert und simulierte einen weltweiten Coronavirus-Ausbruch. Dabei wurden Lockdowns, Zensur, Impfstoffverteilung und Informationskontrolle auf unheimliche Weise durchgespielt.

Offizielle Stellen betonen, diese Übungen seien Zufall gewesen. Kritiker argumentieren, dass sie eher wie eine Generalprobe wirkten. Das neue Strategiespiel der WHO gehe noch einen Schritt weiter, so Winters. Es operationalisiere Geschwindigkeit, Koordination und Kommunikationskontrolle. Und es tue dies unter der Prämisse, dass internationale Standards die nationale Reaktion bestimmen sollten.

Die WHO beschreibe die Übung als Möglichkeit, die "Reaktionsgeschwindigkeit bei Ausbrüchen zu verbessern". Doch letztendlich gehe es darum, die Einhaltung eines global harmonisierten Notfallrahmens unter Leitung der WHO zu proben. Winters resümiert:

Pandemien schüren Angst. Angst verstärkt die Macht. Und wenn der nächste Ausbruch kommt, wird die Welt ihre Reaktion möglicherweise nicht einfach improvisieren. Sie wird einen bereits in einem kontrollierten Simulationsraum in Genf durchgespielten Plan ausführen – Schritt für Schritt.

Quellen:
Natalie Winters: EXCLUSIVE: WHO Tests Pandemic "Strategy Game" Simulating Ebola Outbreak
WHO: WHO tests a strategy game to improve outbreak response speed
https://transition-news.org/who-testet-pandemie-strategiespiel-ebola-ausbruch-simuliert


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
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Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025