Corona-Aufklärung: Eine Umfrage bringt ein paar Steine ins Rollen

Wieder einmal hat das Magazin „Multipolar“ den Anstoß gegeben für eine interessante Weiterentwicklung in der Sache „Corona-Aufklärung“. Das ist ihm bereits durch seine Klage auf Veröffentlichung der RKI-Files gelungen – und jetzt gelingt es erneut durch die Initiierung einer Umfrage bei Forsa.
Allerdings gab es auch hier – wie bereits bei der o.g. Klage – einige verzögernde Elemente. So ergab eine erste Anfrage von Multipolar bei Forsa, Allensbach und Insa keine Antwort - und Infratest Dimap sagte wegen Kapazitätsgründen ab.  Die Lösung kam in Gestalt der Neuen Osnabrücker Zeitung, deren Chefredakteur zu einer Kooperation mit Multipolar und zur Beauftragung der Umfrage bereit war. Worum aber ging es dabei inhaltlich?  Dabei sind zwei Spuren zu verfolgen.

Die erste Spur verfolgt die Zahl der Impfnebenwirkungen

Diese war laut Multipolar „um Dimensionen größer“ sei als bislang angenommen.

Hier ein paar Ergebnisse:

  • 19 Prozent der geimpften Befragten gaben in der Forsa-Umfrage eine Nebenwirkung an.
  • Von diesen 19 % suchten 11 Prozent keinen Arzt auf,
  • 8 Prozent gingen zum Arzt
  • 4 Prozent erhielten eine ärztliche Bestätigung der Impfnebenwirkung.

Bereits 2022 sprach Krankenkassenchef Andreas Schöfbeck auf Grundlage seiner Versichertendaten von ca. „4 bis 5 Prozent der geimpften Menschen“, die wegen Impfnebenwirkungen in ärztlicher Behandlung gewesen seien. Und er sprach von einer „erheblichen Untererfassung der Impfnebenwirkungen“. Die von ihm vermutete Ursache dafür: großer Aufwand und keine Vergütung für die Meldung an das PEI (Paul-Ehrlich-Institut). Ergänzend könnte man auch den Interessenkonflikt eines Arztes nennen, der selbst geimpft hat.
Das gleiche ließe sich für das PEI annehmen, das auch für die Zulassung der mRNA-Präparate zuständig war. Ein Eingeständnis vieler Impfnebenwirkungen könnte ein gravierendes Fehlverhalten bei der Zulassung nahelegen. Allerdings kommt noch ein viel schlichterer Grund hinzu: Das PEI war nach eigener Aussage mit der Auswertung der Verdachtsfälle aufgrund von deren Anzahl völlig überfordert und ist heute noch nicht in der Lage einen abschließenden Bericht zu liefern.

Die zweite Spur geht der Art der gewünschten Aufarbeitung nach

Die Zahl der Kritiker der Coronamaßnahmen hat stark zugenommen – offenbar auch durch die Veröffentlichung der RKI-Protokolle. So ergab eine Umfrage im April 2024, dass 31% der Befragten die Maßnahmen rückblickend für unangemessen hielten – aktuell sind es schon 40 %. Im Osten sagt das sogar eine Mehrheit von 51 Prozent.
40 Prozent der Befragten fordern nun einen Untersuchungsausschuss, 29 Prozent juristische Ermittlungen gegen die verantwortlichen Politiker.

In diesem Chor darf auch Wolfgang Kubicki nicht fehlen, der einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss für unumgänglich hält und der F.D.P. vorschlagen will, „dieses Thema nach der nächsten Wahl zur Koalitionsbedingung zu machen“.  Sollten wir ihm für die Wahl die Daumen drücken???

Der obige Text ist nach den Informationen der folgenden Quellen zusammengestellt:
https://multipolar-magazin.de/artikel/forsa-umfrage-1
https://www.achgut.com/artikel/kubicki_draengt_auf_corona_untersuchungsausschuss

Weitere interessante Informationen zum Thema „Aufarbeitung“ finden Sie unter den folgenden Links:
https://tkp.at/2024/10/15/impfskepsis-in-europa-nimmt-deutlich-zu/
https://www.berliner-zeitung.de/open-source/corona-und-das-gesellschaftliche-gift-der-verdraengung-li.2260562


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
Das Buch ist erschienen beim Massel Verlag [LINK]
Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025