Pressespiegel zum RKI-Leak - Ein Medien-Tagebuch seit Tag Eins

Nach der hervorragenden Informationshilfe zu den RKI-Files von Bastian Barucker (https://corona-protokolle.net/) gibt es nun einen interessanten ergänzenden Blick auf die Medienberichterstattung seit Veröffentlichung der Protokolle: https://www.velazquez.press/p/pressespiegel-zum-rki-leak-ein-medien

Aya Velázquez schreibt dazu:

Es ist nun knapp sieben Wochen her, dass ich die Protokolle des RKI-Krisenstabs geleakt habe, die mir ein Whistleblower zugespielt hat (…) Ich habe einen Pressespiegel zum RKI-Leak verfasst, und darin chronologisch alle Medienbeiträge der letzten Wochen aufgeführt und kommentiert, die in meinen Augen einen erwähnenswerten Diskursbeitrag darstellen. Ich habe dabei nicht nur Leitmedien-Artikel, sondern auch Beiträge der sogenannten Alternativmedien berücksichtigt, sofern diese sachbezogen waren und sich nicht, wie in einigen Fällen leider geschehen, an Personen abarbeiteten. Mit aufgeführt sind außerdem ausgewählte Posts von Personen des öffentlichen Lebens auf der Plattform X – (…) Mein Pressespiegel erhebt trotz einer peniblen Recherche keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll den Diskurs, der sich seit Veröffentlichung des Leaks rund um die RKI-Protokolle entsponnen hat, nachzeichnen, dokumentieren und verdeutlichen. Gleichzeitig ist er als eine Art “Lesehilfe” gedacht: Ich möchte aufzeigen, welche Artikel sich zu lesen lohnen – und welche nicht.

Immer, wenn Artikel von Leitmedien hinter einer Bezahlschranke liegen, habe ich, sofern möglich, auch einen Archivlink beigefügt, unter dem der Artikel barrierefrei zugänglich ist. Da der vorliegende Pressespiegel als Nachschlagewerk für die Medienrallye nach dem Leak gedacht ist, wird der Artikel diesmal etwas länger als gewöhnlich. Soviel kann ich schonmal versprechen: Es wird ein wilder Ritt.


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
Das Buch ist erschienen beim Massel Verlag [LINK]
Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025