Ein Paukenschlag – wacht der Mainstream jetzt auf?

Nun ist es auch bei einigen der so genannten „Qualitätsmedien“ angekommen: Die Pandemie-Politik in Deutschland war nicht wissenschaftsbasiert - zumindest, wenn man den eigenen Fachleuten im RKI ihre Expertise nicht absprechen will. Jetzt können auch die Großen wie RTL-West oder der WELT Nachrichtensender nicht mehr daran vorbeischauen.

Hier finden Sie dazu zwei Beispiele. Besonders erfrischend: Der Beitrag von Herrn Jörges beim WELT Nachrichtensender. Netter Weise macht er gleich den Anfang im folgenden Video:

JÖRGES: “Spahn soll doch mal um Verzeihung bitten!” – Corona-Regierung hat versagt! | MEINUNG
In der neuen Rubrik “Meine Welt, meine Meinung” spricht Hans Ulrich Jörges über aktuelle Themen wie die Rehabilitation der Ungeimpften während der Corona-Zeit und die Herausforderungen der Freiheitsrechte. Außerdem diskutiert er die Sicherheitsbedenken bei den Olympischen Spielen in Frankreich und die jüngsten terroristischen Anschläge. Ein weiteres Thema sind die besorgniserregenden Vorfälle an Schulen in Deutschland. Abschließend blickt Jörges auf die technischen Innovationen von Apple mit einem neuen faltbaren Handy. Sehen Sie die vollständige Analyse und Diskussion in diesem Video.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=gsixxDdx7pM (WELT Nachrichtensender, 26.07.2024)

Und bei RTL-West findet sich eine Berichterstattung, wie man sie sich schon lange von der „vierten Gewalt“ gewünscht hätte:

„RKI-Papiere: Journalisten veröffentlichen ungeschwärzte Protokolle | RTL WEST, 23.07.2024
Das Rätselraten um die geschwärzten Corona-Protokolle des RKI hat ein Ende: Die gesamten Daten wurden heute (23.7.) veröffentlicht und ins Netz gestellt – ungeschwärzt. Darin finden sich brisante Details zu wichtigen Akteuren wie Virologe Christian Drosten und Ex-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Es geht außerdem um Kinderimpfungen und die „Gegenwehr aus der Bevölkerung“. Ein ehemaliger Mitarbeiter oder eine ehemalige Mitarbeiterin des Robert-Koch-Institutes hat das Material an die Berliner Journalistin Aya Velázquez weitergegeben. Sie erklärt dazu auf einer Pressekonferenz heute: “Die Person […] war nicht einverstanden mit der Art und Weise, wie ihr Institut vorauseilend gewissen politischen Weisungen entgegengekommen ist, auch eigene wissen-schaftliche Prinzipien ein Stück weit verraten hat.” Nach einer Klage eines Online-Magazins wurden vor wenigen Monaten bereits die Protokolle bis April 2021 veröffentlicht. Aber größtenteils geschwärzt. Jetzt gibt es sie unzensiert. Genauso wie hunderte weitere Dokumente. Sie reichen bis zum Ende der Krisensitzungen im vergangenen Jahr.
Ein Vorwurf: Spahn habe die Öffentlichkeit belogen. So hat er immer wieder von einer “Pandemie der Ungeimpften” gesprochen. Aussagen wie diese waren laut RKI aber “aus fachlicher Sicht nicht korrekt”. Außerdem habe er die Impfung von Kindern unbedingt durchsetzen wollen – trotz fachlicher Bedenken.
Aber auch Virologe Christian Drosten gerät ins Kreuzfeuer. So hat der laut eines entschwärzten Protokolls eine eigene Studie nicht veröffentlicht, da sie „dem Regierungshandeln widerspricht”.
Zudem: Die Auffrischungsspritze wurde laut der Dokumente nicht von der Wissenschaft, sondern “v.a. von Politik und Pfizer gefordert”.
Das Robert-Koch-Institut missbilligt heute, dass die Dokumente im Netz ungeschwärzt veröffentlicht wurden. Das wäre zum größten Teil sowieso passiert, behauptet Bundesgesundheitsminister Lauterbach (SPD) bei X – drei Stunden nach der Pressekonferenz.

Ein Beitrag von Niklas Bönsch,
Video: RTL WEST – das Nachrichtenmagazin für ganz NRW, 23.07.2024,


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
Das Buch ist erschienen beim Massel Verlag [LINK]
Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025