Immer mehr Widerstand gegen WHO-Reform in UK (United Kingdom)

Vor allem in Großbritannien trifft die geplante WHO-Reform (Pandemievertrag und Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften) auf immer mehr Widerstand. Lautstarke und einflussreiche Stimmen richten sich gegen die UK-Regierung und seine Minister. Großbritannien würde in ein „Lockdown first“-Abkommen „schlafwandeln

Im entscheidenden Monat um die WHO-Reform spitzt sich die Causa zu – Konzern-Medien reiten aus, um gegen „Verschwörungstheorien“ anzuschreiben und ignorieren dabei die Vielzahl der Kritiker im Westen. Besonders deutlich zu hören sind diese Kritiker (schon länger) in Großbritannien.

Abgeordnete fordern, die Regierung auf, das Abkommen nicht überstürzt zu unterzeichnen, da es ihrer Meinung nach schwerwiegende Auswirkungen auf die Souveränität des Vereinigten Königreichs und seine Fähigkeit hat, im Falle einer künftigen globalen Gesundheitskrise nationale Maßnahmen zu beschließen. Es löse bei den Abgeordneten „Unbehagen“ aus – berichtet der Telegraph am Samstag.

Der Telegraph zitiert weitere kritische Stimmen. Etwa Suella Braverman, sie war jahrelang im Kabinett des britischen Innenministeriums tätig und gilt als wichtige Figur innerhalb der Tories. Auch sie spricht von „ernsten Bedenken“ und: „Wir müssen unglaublich vorsichtig sein, wenn die WHO so etwas vorschlägt, denn sie hat in ihren Antworten, in ihrem Urteil und in ihrem Ansatz Fehler gemacht.“

Braverman : „Wir wollen nicht, dass die WHO bei einer weiteren Pandemie versucht, uns Befugnisse zu entziehen. Ich bin sehr besorgt, dass sich die Regierung schlafwandlerisch auf ein Abkommen einlässt, das wir später bereuen werden.“

Danny Kruger, der Vorsitzende der Abgeordnetengruppe der Neuen Konservativen, sagte: „Es sind nur noch wenige Wochen, bis die Weltgesundheitsversammlung über diese internationalen Pandemieabkommen abstimmen wird. Wir dürfen auf keinen Fall riskieren, dass wir bei der Bewältigung der nächsten Pandemie einem Präzedenzfall nach dem Motto ‚Lockdown first‘ folgen.“

Laut Kruger sollte sich das Vereinigte Königreich „an die Spitze der Forderungen nach einer Verschiebung der WHO-Abstimmung stellen, damit ausreichend Zeit für die Debatte über Maßnahmen bleibt, die die britische Gesundheitspolitik für eine Generation prägen könnten“.

Was sagt das britische Gesundheitsministerium dazu? „Wir können uns nicht zu den Details spezifischer Vorschläge äußern, und es wurden keine Vorschläge vereinbart. Wir werden die Annahme des Abkommens nur dann unterstützen und im Namen des Vereinigten Königreichs akzeptieren, wenn es fest im nationalen Interesse des Vereinigten Königreichs ist und die nationale Souveränität respektiert.“

Der obige Text ist mit kleinen redaktionellen Veränderungen der u.a. Quelle entnommen.

Quelle:
https://tkp.at/2024/05/06/immer-mehr-widerstand-gegen-who-reform-in-uk/


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
Das Buch ist erschienen beim Massel Verlag [LINK]
Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025