WHO-Pandemievertrag: 9. Verhandlungsrunde gescheitert

Mitglieder der Who haben sich nicht auf den abschießenden Wortlaut des sogenannten Pandemie-Vertrags einigen können. Damit ist auch die 9. Verhandlungsrunde gescheitert.
Besonders Vertreter aus afrikanischen Staaten weisen die geplanten Bestimmungen zurück.

Die panafrikanische Epidemie- und Pandemie-Arbeitsgruppe bezeichnet den aktuellen Vertragsentwurf als kolonialistisch. Die Wissenschaftler lehnen zudem vorgesehene Lockdowns und Zwangsimpfungen ab. Drüber hinaus kritisieren sie, dass die Ermächtigung des WHO-Generaldirektors, eine Krankheit jederzeit als öffentlichen Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite einstufen zu können, die nationale Souveränität untergrabe.

Eine letzte Verhandlungsrunde wird vom 29. April bis zum 10. Mai stattfinden. Der Vertrag soll Ende Mai verabschiedet werden.

Quelle:
Mitschrift der Nachrichten im Kontrafunk (https://kontrafunk.radio/de/) am 09.04.2024, 9.00 Uhr


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
Das Buch ist erschienen beim Massel Verlag [LINK]
Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025